Sex in der Beziehung (Häufigkeit)
Die Ansicht Martin Luthers in Bezug auf das Zusammensein von Mann und Frau war es: “In der Woche Stücker zwier schadet weder Dir noch mir.” Natürlich gibt es große Unterschiede im sexuellen Verlangen jedes einzelnen, die sich auch ständig verändern. Ein besonders junges Paar wird sicher sehr oft zusammen sein wollen. Im Laufe der Zeit aber wird sich auch das schnell reduzieren. Wenn der Mann nicht mehr um die Frau kämpfen muss, wird er bequem. So mancher jungen Ehefrau gefällt das nicht, falls sie nicht beruflich tätig ist. Hinzu kommt natürlich der Stress besonders des Mannes im beruflichen Leben, der in der Regel stärker eingespannt ist als die Frau.
Gibt es eine Disharmonie zwischen der Frau und dem Mann über einen längeren Zeitraum hinweg, so ist dies Stoff für Streit. Es kann auch passieren, dass derjenige, der in der Ehe den Sex vermisst, nach Möglichkeiten sucht, das in einer anderen Beziehung zu kompensieren.
Andererseits ist der Sex als Zwang in einer Ehe, sofern es sich überhaupt realisieren lässt, auch kein geeignetes Mittel, Harmonie und Freude zwischen den Geschlechtern herzustellen.
Am besten ist es natürlich, wenn beide sehr gern miteinander zusammen sein wollen und das Bedürfnis aus beider innerem Antrieb kommt. Auch hier gilt wieder mal: Weniger ist manchmal mehr. Und die Liebe in der Ehe ist letztlich mindestens genau so wichtig wie das sexuelle Zusammensein. Im Laufe der Geschichte einer Ehe ist die Liebe ohnehin das entscheidende in einer lang haltenden Ehe.


Sonntag, 20. Juni 2010 um 11:43
Warum sollte der Mann um die Frau kämpfen müssen? Diese irrige Annahme führt gerade zu zu der “scheinbaren” Tatsache, dass die Männer bei den Frauen keine Chancen haben, die Frauen zu hochnäsig geworden sind. Der Kampf des Mannes, um die Frau buhlen zu müssen, wirkt aus der Sicht der Frau nahezu penetrant und nötigend auf sie, so dass sie sich zwangsläufig zurückziehen, also schützen muss, was oben genanntes Resultat zur Folge hat. Nicht der Mann “muss” die Frau erobern, sondern der Mann muss sich seine Schwächen der Frau gegenüber eingestehen und so von der Frau erobert werden. Das klappt aber nur, wenn diese es ernst meint und nicht aus
Rachegelüsten mit ihm spielen will.
Sonntag, 20. Juni 2010 um 12:00
Ausserdem muss erfüllter und gleichwertiger Sex in einer Be(zieh)ung zwangsläufig scheitern, denn eine Be(zieh)ung ist kräftezehrend und anstrengend, weil der eine im anderen nur seine persönlichen Vorteile sieht, sonst wäre es keine Be(zieh)ung, in welcher sich das Wort ziehen verbirgt. Und Ziehen ist immer mit einem Kraftaufwand verbunden, in dem ich den anderen zu mir herziehen (nach meinen Vorstellungen erziehen) will. Eine Partnerschaf(f)t dagegen verläuft
hermonisch und gleichwertig, denn in einer
Partnerschaf(f)t schafft man gemeinsam seinen
Lebensweg und nicht unter Ausnutzung des anderen nur meinen Weg.
Donnerstag, 26. August 2010 um 14:11
Wichtig ist darüber zu reden. Denke das im Durchschnitt die Männer mehr Sex haben wollen als Frauen. Das sollten beide Seiten wissen