- Impotenz Ursachen
Unzählige Witze kursieren über Impotenz. Dabei ist Impotenz für viele Männer ein quälendes Problem, das ein erfülltes Sexualleben schlicht unmöglich macht.
Impotenz Formen
Impotenz gibt es in vielen Formen und die Ursachen sind zahlreich. Gelegentliche Erektionsstörungen kommen wohl bei jedem hin und wieder vor und sie sind dementsprechend nichts Besorgniserregendes oder gar ungewöhnlich. Aus urologischer Sicht spricht man erst von einer sogenannten erektilen Dysfunktion, wenn über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger mindestens 70 Prozent der Versuche eines Geschlechtsverkehrs nicht vom Erfolg gekrönt sind. Impotenz ist also eine chronische Krankheit, die die Betroffenen meist schwer belastet.
Erektionsstörungen sind ein weit verbreitetes Problem, mit dem Mann nicht allein ist. Am häufigsten von Impotenz betroffen sind Männer über 40. In der Altersgruppe zwischen 30 und 80 Jahren liegt der Anteil der Betroffenen bei etwa 20 Prozent. Doch kann es auch schon in jungen Jahren zu Beeinträchtigungen der Potenz kommen.
Ursachen
Früher wurde davon ausgegangen, dass die Ursachen von Impotenz meist psychischer Natur sind. Fortschritte in der Medizin haben jedoch zu der Feststellung geführt, dass größtenteils organische Störungen die Impotenz verursachen, die sich in Folge jedoch häufig auch auf die Psyche auswirken kann.
Als häufige Verursacher von Erektionsstörungen gelten, Rauchen, Alkoholmissbrauch und eine ungesunde Ernährung.
Den größten Prozentsatz nehmen bei den organischen Ursachen von Impotenz Gefäßkrankheiten und Diabetes Mellitus ein. Weitere Verursacher können zum Beispiel Nierenleiden, Schilddrüsenfehlfunktionen oder krankhaftes Übergewicht sein. Aber auch Verletzungen an den Schwellkörpern, im Beckenbereich oder im Bereich der Wirbelsäule können zu Erektionsstörungen führen. So können Erektionsstörungen beispielsweise nach Unfällen oder Operationen auftreten.
Auch viele Medikamente können Potenzstörungen verursachen. Dazu zählen unter anderem viele Mittel gegen Bluthochdruck und Psychopharmaka wie etwa Antidepressiva. Aber auch rezeptfreie Schmerzmittel und sogar Haarwuchsmittel können sich wie zahlreiche andere Medikamente negativ auf die Potenz auswirken. Ein genauerer Blick in die jeweiligen Beipackzettel mit dem Schwerpunkt auf mögliche Nebenwirkungen kann aufschlussreich sein.
Auch ein übermäßiger Konsum von Drogen kann Störungen der Potenz verursachen.
Natürlich kann Impotenz auch psychisch bedingt sein. Auch hier kommen zahlreiche Ursachen in Betracht. So kann der vielzitierte Stress ein Auslöser für Erektionsstörungen sein: etwa bei Geldproblemen, Ärger im Beruf oder Zukunftsängsten. Auch Probleme in der Partnerschaft, die nicht selten verdrängt werden, können die Ursache sein. Dazu gehören zum Beispiel das Einschleichen von Routine, Kommunikationsprobleme oder ungelöste Konflikte.
Depressionen äußern sich oft auch durch Potenzprobleme. Und nicht zuletzt können traumatische Erlebnisse, insbesondere sexueller Natur, die Ursache sein. Aber auch schlichte Versagensängste oder sexuelle Unerfahrenheit können Auslöser für erektile Störungen sein.
Zudem haben auch Erektionsstörungen, die organisch begründet sind, meist deutliche Auswirkungen auf die Psyche, die die Potenzprobleme noch einmal verschärfen können. So führt die Angst vor dem ‚Versagen’ nicht selten zu erneutem ‚Versagen’ und damit in einen regelrechten Teufelskreis, der durchbrochen werden muss.
Während übrigens organische Ursachen von Impotenz oft nicht ausgeräumt werden können, ist die Behandlung psychischer Ursachen in den meisten Fällen erfolgreich.

