Bald: Online Priligy kaufen
Etwa 20 Prozent aller Männer leiden an einer sexuellen Fehlfunktion, die zur vorzeitigen Ejakulation führt. Priligy, mit dem Wirkstoff Dapoxetin, ist ein neues Medikament, das oral, als Tablette eingenommen wird und beim Mann die Zeit bis zum Samenerguss um das Drei- bis Vierfache verlängert. Dapoxetin wurde mit 6.000 Männern, die unter einem chronischen vorzeitigen Samenerguss leiden, in fünf Plazebo-kontrollierten Studien weltweit getestet. In den Studien wurde die Zeit mit der Stoppuhr gemessen. Die Testpersonen waren Männer, deren Samenerguss in weniger als zwei Minuten Geschlechtsverkehr erfolgte.
Informationen hab ich u.a. von http://medipalast.com/priligy/ entnommen.
Priligy hat im April in Deutschland die Zulassung bekommen und ist ab Juni 2009 rezeptpflichtig zu kaufen. Dies wurde von der Fachzeitschrift „Technology Review“ berrichtet und von dem Pharmaunternehmen Janssen-Cilag GmbH in Neuss bestätigt. Das Medikament ist das einzige oral einzunehmende Medikament zur Behandlung von Ejaculatio Praecox. Priligy ist in sieben europäischen Ländern zugelassen: Schweden, Österreich, Finnland, Spanien, Italien, Portugal und in Deutschland.
Ursprünglich war Dapoxetin als Stimmungsaufheller gedacht und sollte gegen Depressionen eingesetzt werden. Die antidepressive Wirkung stellte die Forscher nicht so zufrieden wie erwartet. Sie entdeckten bei ihren Untersuchungen allerdings, dass sich das sexuelle Durchhaltevermögen beim Mann steigerte.
Die Ursache des vorzeitigen Samenergusses ist angeblich eine im Gehirn ausgelöste Stimulation einer bestimmten Sorte Serotonin-Rezeptoren. Dapoxetin, der Wirkstoff von Priligy, gehört zu der Gruppe der „Selektiven Serotonin-Re-uptake Inhibitoren“, auch SSRI genannt und hemmt das Transportmolekül von Serotonin. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten dieser Gruppe, die auch vorher schon bei der Ejakulatio praecox eingesetzt wurden, ist Priligy bereits nach der Einnahme nach einer halben bis einer Stunde im Blut hoch konzentriert, aber nach 24 Stunden im Körper bis auf 4% wieder angebaut. Der Vorteil ist, dass ein Mann Priligy nicht regelmäßig einnehmen muss, sondern bedarfsorientiert anwenden kann, wie er möchte.
Dapoxetin bewirkt nicht nur bei Männern eine höhere sexuelle Zufriedenheit, sondern auch bei Frauen. Partnerinnen von Männern mit Ejaculatio praecox sind häufig so enttäuscht und genervt, dass sie keine Lust mehr auf Sex haben und sich zurückziehen oder von ihrem Mann trennen, weil auch sie unter Orgasmusstörungen leiden.
Ejaculatio Praecox ist klar definiert und bedeutet Samenerguss innerhalb einer oder zwei Minuten Geschlechtsverkehr.
Der vorzeitige Samenerguss ist die am häufigsten vorkommende sexuelle Dysfunktion beim Mann. Sie kann angeboren sein und lebenslänglich andauern, ist also völlig unabhängig vom Alter des Mannes.
Vorzeitiger Samenerguss kann aber auch erworben sein. Die Ursachen sind Stress, neues Umfeld, andere Partnerin, Krankheiten, Überlastung, Nervosität.
Unabhängig davon, warum ein Mann eine solche Störung hat, sollte er zum Arzt gehen und sich beraten lassen, damit sich seine Lebensqualität und die seiner Partnerin zufriedener gestaltet.
Studien belegen, dass, wenn der vorzeitige Samenerguss chronisch ist und nicht behandelt wird, Selbstbewusstsein und Liebesleben des Mannes erheblich leiden. Dieser Leidensdruck hat negative Konsequenzen und beeinträchtigt die psychische Gesundheit. Männer fühlen sich niedergeschlagen, isolieren sich und meinen, sie könnten eine Frau nicht zufrieden stellen. In diesen Fällen bringen auch Gespräche nicht viel. Hier ist Handeln gefragt und der Gang zum Arzt angesagt.
Die unkomplizierte Einnahme von Priligy dürfte für viele eine große Erleichterung sein, zumal das Medikament nicht wochenlang und regelmäßig geschluckt werden muss, sondern bei Bedarf ein bis drei Stunden vor dem Sex eingenommen wird. Priligy ist glücklicherweise keine Dauertherapie.
Die Nebenwirkungen von Priligy sind ähnlich wie bei allen Medikamenten der SSRI-Gruppe dosisabhängig und eher schwach ausgeprägt und erträglich. 6-20% der Patienten haben Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Schwindelgefühl, aber nicht so schlimm, dass die Einnahme des Medikamentes unterbrochen werden musste. Empfohlen wird die Einnahme in einer Dosierung von 60 mg.
Das Unternehmen Janssen-Cilag warnt interessierte Patienten vor dem Versuch, das rezeptpflichtige Medikament Priligy bereits vor Ende des Halbjahres 2009 zu erwerben. Kaufangebote wird es vermutlich im Internet geben, aber zur Vorsicht sei geraten, denn die angepriesenen Mittel seien illegale Nachahmungen, also Fälschungen von denen man nicht weiß, welche Nebenwirkungen sie auslösen können. Priligy ist gerade deswegen ein besonderes Mittel, weil die Nebenwirkungen als harmlos empfunden werden und ein gesundheitliches Risiko eher unwahrscheinlich ist.

